Gesetzliche Krankenversicherungen

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für eine Psychotherapie. Ähnlich wie beim Besuch eines Facharztes wird jedes Quartal Ihre Versichertenkarte eingelesen und eine Überweisung oder die Praxisgebühr entgegengenommen. Bevor bei der Krankenkasse ein Antrag auf Kostenübernahme der Psychotherapie gestellt wird, haben Sie bis zu fünf Sitzungen, in denen Sie Ihren Therapeuten und der Sie kennen lernen kann. Den Antrag stellen Psychotherapeut und Patient gemeinsam. Dem Antrag ist eine Bescheinigung des behandelnden Haus- oder Facharztes über den körperlichen Befund beizufügen (der sog. Konsiliarbericht). Wurde das beantragte Stundenkontingent genehmigt, können die Therapiestunden fortgesetzt werden.

Private Krankenversicherung

Private Versicherungen übernehmen in aller Regel verhaltenstherapeutische Behandlungen bei einem Psychologischen Psychotherapeuten, wenn ein sog. Richtlinienverfahren zur Anwendung kommt (Verhaltenstherapie gehört zu der Gruppe der Richtlinienverfahren) und der Behandler approbiert ist. Beides ist bei mir der Fall. Die genauen Konditionen wie die Anzahl der Sitzungen und das Antragsverfahren sind je nach Versicherung unterschiedlich. Bitte schauen Sie sich hierfür Ihren Vertrag noch einmal an. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

Beihilfe

Verhaltenstherapie ist beihilfefähig gemäß der in dem jeweiligen Bundesland zu Grunde liegenden Beihilfeordnung. Üblicherweise sind fünf probatorische Sitzungen antrags- und genehmigungsfrei. Auf deren Grundlage stellen der Therapeut und der Patient gemeinsam einen Antrag bei der Beihilfestelle. Diesem Antrag ist eine Bescheinigung des behandelnden Haus- oder Facharztes über den körperlichen Befund beizufügen (Konsiliarbericht). Nach Erteilung der Genehmigung können die Therapiestunden fortgesetzt werden. Die private Zusatzversicherung schließt sich in den meisten Fällen ohne neuerliche Prüfung der Übernahme durch die Beihilfe an.